Die Reise nach Peru verlief eigentlich ohne weitere Schwierigkeiten. Puenktlich um 17.00 Uhr kam ich dann also in Lima an. Nach der Gepaeckabgabe wartete bereits Leslie (die Freundin einer Freundin... ;-)) auf mich, um mich zu meinem Hostal zu begleiten. Sie hatte einen Taxifahrer aus irem Viertel mitgebracht und so machten wir uns zu dritt auf den Weg. Die erste Autofahrt durch Lima war sehr aufregend! Die Leute fahren hier wirklich wie die Sau ;-) !!!! Das kann man sich wirklich gar nicht vorstellen! Die hupen und ueberholen von links und rechts, nehmen einem den Vortritt, machen aus zwei Kolonnen drei.... Ich wuerde sterben, wenn ich einmal selbst durch die Stadt fahren muesste und das meine ich wirklich so.
Nachdem meine Sachen dann aber doch sicher im Hostal untergebracht waren, gingen wir noch etwas essen. Da Iberia seine Kunden gerne mal auf Diaet setzt, hatte ich total Hunger und habe mich ueber Huehnchen und Pommes sehr gefreut. Dazu bekam ich auch gleich meine erste INKA COLA zu trinken. Die schmeckt wie Kaugummi und sieht gefaehrlich gelb aus, aber mir schmeckts ;-). Nach dem leckeren Mahl gings per Taxi zurueck ins Hostal. Dabei fuhr der Fahrer kurz an allen wichtigeren Sehenswuerdigkeiten vorbei damit ich doch noch was von Lima sehen konnte.
Waehrend der ersten Nacht alleine in Peru war mir schon etwas mulmig zu mute. Zum Glueck hatte ich aber noch Martha bei mir (danke maedels) :-))) !
Am naechsten Tag brachte ich noch den zweiten Teil meiner Reise hinter mich, die diesmal nur wenige Stunden dauerte. Am Flughafen angekommen, holten mich Forvitt und sein Freund Carlos vom Flughafen ab, um mich bis zu meiner Gastfamilie zu begleiten. Mein Gastbruder Cesar war zu Hause und nahm mich gleich mit, um einige Besorgungen zu machen. Ich war wirklich froh, nicht alleine zu Hause bleiben zu muessen. Am Abend gingen wir in seine beiden Bars.
Hier ist wirklich alles komplett anders als in der Schweiz. Meine erste Dusche zum Beispiel war ein Erlebnis. Ich erlitt gleich mehrere, aber dafuer nur kleine, Stromschlaege, weil mir ein Teil meiner elektrischen Dusche auf den Kopf fiel und das Wasser, das da rauslief zwickte. Natuerlich lief das Wasser genau auf den Wasserhahn, so dass ich diesen auch nicht mehr zu drehen konnte, ohne gezwickt zu werden... Mann...
Ich werde bald wieder von Cusco berichten und versuchen ein paar Fotos reinzustellen, doch jetzt muss ich leider los...
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